An der Wende zum 15. Jahrhundert nimmt Straßburg einen herausragenden Platz in der europäischen Kunst ein, die zu dieser Zeit eine außergewöhnlich reiche künstlerische Blüte erlebt. Die Stadt zieht Maler, Bildhauer und Architekten an. Das Straßburger Münster erhält seinen Turm und wird damit für lange Zeit zum höchsten Gebäude der Christenheit.
Die Ausstellung zeigt 120 Werke unterschiedlicher Techniken (Gemälde, Handschriften, Glasfenster, Skulpturen und Bildteppiche), die die hohe Qualität der künstlerischen Produktion in Straßburg in den Jahren um 1400 belegen. Erstmals sind die kostbaren Gemälde des Meisters des Paradiesgärtleins vereint. Unter den Exponaten, die die Reise nach Straßburg antreten, befinden sich Werke, die auf Ausstellungen kaum noch zu sehen sind. Sie kommen aus Deutschland (Frankfurt, Karlsruhe u.a.), Österreich (Wien), der Schweiz (Solothurn, Bern) und Italien.
Die vom französichen Ministerium für Kultur und Kommunikation (Referat Museen) als Veranstaltung von nationalem Interesse eingestufte Ausstellung erh¨lt eine Sonderfinanzierung vom Französichen Staat
Museen der Stadt Straßburg
Joëlle Pijaudier-Cabot, Chefkonservatorin und Leiterin der Museen der
Stadt Straßburg
Cécile Dupeux, Konservatorin, Musée de l’Œuvre Notre-Dame, Straßburg
Philippe Lorentz, Professor für Kunstgeschichte des Mittelalters, Université Marc Bloch, Straßburg
Denise BORLÉE, Dozentin für Geschichte des Mittelalters, l’Université Marc Bloch Straßburg
Dany SANDRON, Professor für Kunstgeschichte des Mittelalters, Université Paris Sorbonne
Jérôme Habersetzer